Corporate Governance

 

Eine gute Corporate Governance ist ein elementarer Bestandteil der Unternehmenssteuerung und Kapitalmarktkommunikation und hat für uns seit jeher groβe Bedeutung. Die öffentliche Selbstverpflichtung zu hohen Corporate Governance-Standards verstehen wir als Chance,

  • den Marktteilnehmern unseren Einsatz für ausgewogene und transparente Regeln zu demonstrieren und
  • nach innen die Bedeutung unserer klar definierten Aufgabenverteilung und Verantwortlichkeiten zu unterstreichen.

 

Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex für das Jahr 2018 nach § 161 AktG

Der Deutsche Corporate Governance Kodex (aktuell in der Fassung vom 07. Februar 2017; der „Kodex“) stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält international anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung.

Wesentliche Bestandteile guter Corporate Governance sind dabei die Berücksichtigung der Aktionärs- und Mitarbeiterinteressen, eine effektive Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sowie eine offene und transparente Kommunikation.

Evotec befolgt mit folgenden Ausnahmen alle Empfehlungen sowie darüber hinausgehend auch nahezu alle Anregungen des Kodex. Entsprechend erklärten Vorstand und Aufsichtsrat der Evotec AG im Dezember 2018 gemäß § 161 Aktiengesetz (AktG):

Die Evotec AG hat im Jahr 2018 den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung der Veröffentlichung im Bundesanzeiger entsprochen und beabsichtigt, diesen Empfehlungen auch zukünftig zu entsprechen, mit den folgenden Ausnahmen:

  • Gemäß Artikel 4.2.3 des Kodex enthält die monetäre Vergütung der Vorstandsmitglieder fixe und variable Bestandteile. Die variablen Vergütungsbestandteile bestehen aus einer einjährigen variablen Vergütung im Rahmen eines Bonussystems sowie einer langfristigen Vergütung im Rahmen eines Share Performance Plans („SPP“), der von den Hauptversammlungen 2012, 2015 und 2017 genehmigt wurde. Die Share Performance Plans haben eine mehrjährige Bemessungsgrundlage und sind auf zukünftige Entwicklungen gerichtet wohingegen das Bonussystem auf der Erreichung bestimmter Zielvereinbarungen basiert, die vom Aufsichtsrat für ein bestimmtes Geschäftsjahr festgelegt werden. 
  • Die Share Performance Plans entsprechen den Empfehlungen des Artikels 4.2.3 des Kodex. Insbesondere berücksichtigen sie verschiedene Erfolgsparameter und definieren ein „Maximalziel“. Da jedoch die Ausgabe der Awards unter den SPP 2012 und SPP 2015 nach Ablauf der vierjährigen Wartefrist für die Ausübung in Aktien erfolgt, gibt es zwar eine betragsmäßige Höchstgrenze für die Anzahl der Awards bei Zuteilung, jedoch keine weitere betragsmäßige Höchstgrenze für den Wert der zugeteilten Aktien. Dieser bestimmt sich allein an dem dann gültigen Aktienkurs. Bei dem Share Performance Plan 2017 wurde eine Höchstgrenze von 350% des vertraglich vereinbarten Ausgabewerts festgelegt; der SPP 2017 entspricht somit dem Kodex vollumfänglich.
  • Aktienoptionen aus den existierenden Aktienoptionsprogrammen, die vor der Einführung der Share Performance Plans ausgegeben wurden, behalten ihre Gültigkeit. Die Ausübung dieser Optionen unter diesen Aktienoptionsprogrammen setzt einen Anstieg des Aktienkurses voraus. Sie ist jedoch an keine weiteren Vergleichsparameter gebunden, wie dies im Artikel 4.2.3 des Kodex empfohlen wird. Diese Entscheidung basiert auf der Tatsache, dass zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die entsprechenden Optionsprogramme keine relevanten Vergleichsindizes für deutsche Biotechnologiewerte verfügbar waren.
  • Die D&O-Versicherung der Gesellschaft und der Selbstbehalt für die Mitglieder des Vorstands stehen im Einklang mit Artikel 3.8 des Kodex und den Bestimmungen des Vorstandsvergütungsgesetzes (VorstAG), das 2009 erlassen wurde. Für Mitglieder des Aufsichtsrats umfasst die für die Gesellschaft abgeschlossene D&O-Versicherung einen angemessenen Selbstbehalt wie dies in der bis zum Inkrafttreten der neuen Version des Kodex am 05. August 2009 gültigen Version vorgesehen war. Die Gesellschaft hat beschlossen, den bisherigen angemessenen Selbstbehalt beizubehalten. Diese Entscheidung wurde in Hinblick auf das Interesse der Gesellschaft getroffen, internationale Expertise für ihren Aufsichtsrat zu gewinnen, da ein Selbstbehalt für vergleichbare nicht exekutive Board-Mitglieder in der internationalen Praxis nicht üblich ist. Da diverse der im TecDAX gelisteten deutschen Firmen überhaupt keinen Selbstbehalt haben, ist die Gesellschaft der Auffassung, dass ein angemessener Selbstbehalt einen guten Kompromiss darstellt.“

Hamburg, Dezember 2018

Vorstand       Aufsichtsrat

 

Deutscher Corporate Governance Kodex

Der vorliegende Deutsche Corporate Governance Kodex (der „Kodex“) stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der Kodex soll das deutsche Corporate Governance System transparent und nachvollziehbar machen. Er will das Vertrauen der internationalen und nationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften fördern.

 

Erklärung zur Unternehmensführung (§§ 289f, 315d HGB)

Die Prinzipien verantwortungsbewusster und guter Unternehmensführung bestimmen das Handeln der Leitungs- und Kontrollgremien der Evotec AG. Der Vorstand berichtet in dieser Erklärung – zugleich auch für den Aufsichtsrat – gemäß §§ 289f, 315d HGB sowie gem. Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex über die Unternehmensführung innerhalb des Konzerns. Wir verfolgen dabei das Ziel, die Darstellung der Unternehmensführung übersichtlich und prägnant zu halten.

Entsprechenserklärung und Berichterstattung zur Corporate Governance

Entsprechenserklärung

Evotec befolgt mit folgenden Ausnahmen alle Empfehlungen sowie darüberhinausgehend auch nahezu alle Anregungen des Kodex. Entsprechend erklärten Vorstand und Aufsichtsrat der Evotec AG im Dezember 2018 gemäß § 161 Aktiengesetz (AktG):

Die Evotec AG hat im Jahr 2018 den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung der Veröffentlichung im Bundesanzeiger entsprochen und beabsichtigt, diesen Empfehlungen auch zukünftig zu entsprechen, mit den folgenden Ausnahmen: 

  • Gemäß Artikel 4.2.3 des Kodex enthält die monetäre Vergütung der Vorstandsmitglieder fixe und variable Bestandteile. Die variablen Vergütungsbestandteile bestehen aus einer einjährigen variablen Vergütung im Rahmen eines Bonussystems sowie einer langfristigen Vergütung im Rahmen eines Share Performance Plans („SPP“), der von den Hauptversammlungen 2012, 2015 und 2017 genehmigt wurde. Die Share Performance Plans haben eine mehrjährige Bemessungsgrundlage und sind auf zukünftige Entwicklungen gerichtet wohingegen das Bonussystem auf der Erreichung bestimmter Zielvereinbarungen basiert, die vom Aufsichtsrat für ein bestimmtes Geschäftsjahr festgelegt werden.
  • Die Share Performance Plans entsprechen den Empfehlungen des Artikels 4.2.3 des Kodex. Insbesondere berücksichtigen sie verschiedene Erfolgsparameter und definieren ein „Maximalziel“. Da jedoch die Ausgabe der Awards unter den SPP 2012 und SPP 2015 nach Ablauf der vierjährigen Wartefrist für die Ausübung in Aktien erfolgt, gibt es zwar eine betragsmäßige Höchstgrenze für die Anzahl der Awards bei Zuteilung, jedoch keine weitere betragsmäßige Höchstgrenze für den Wert der zugeteilten Aktien. Dieser bestimmt sich allein an dem dann gültigen Aktienkurs. Bei dem Share Performance Plan 2017 wurde eine Höchstgrenze von 350% des vertraglich vereinbarten Ausgabewerts festgelegt; der SPP 2017 entspricht somit dem Kodex vollumfänglich.
  • Aktienoptionen aus den existierenden Aktienoptionsprogrammen, die vor der Einführung der Share Performance Plans ausgegeben wurden, behalten ihre Gültigkeit. Die Ausübung dieser Optionen unter diesen Aktienoptionsprogrammen setzt einen Anstieg des Aktienkurses voraus. Sie ist jedoch an keine weiteren Vergleichsparameter gebunden, wie dies im Artikel 4.2.3 des Kodex empfohlen wird. Diese Entscheidung basiert auf der Tatsache, dass zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die entsprechenden Optionsprogramme keine relevanten Vergleichsindizes für deutsche Biotechnologiewerte verfügbar waren.
  • Die D&O-Versicherung der Gesellschaft und der Selbstbehalt für die Mitglieder des Vorstands stehen im Einklang mit Artikel 3.8 des Kodex und den Bestimmungen des Vorstandsvergütungsgesetzes (VorstAG), das 2009 erlassen wurde. Für Mitglieder des Aufsichtsrats umfasst die für die Gesellschaft abgeschlossene D&O-Versicherung einen angemessenen Selbstbehalt wie dies in der bis zum Inkrafttreten der neuen Version des Kodex am 05. August 2009 gültigen Version vorgesehen war. Die Gesellschaft hat beschlossen, den bisherigen angemessenen Selbstbehalt beizubehalten. Diese Entscheidung wurde in Hinblick auf das Interesse der Gesellschaft getroffen, internationale Expertise für ihren Aufsichtsrat zu gewinnen, da ein Selbstbehalt für vergleichbare nicht exekutive Board-Mitglieder in der internationalen Praxis nicht üblich ist. Da diverse der im TecDAX gelisteten deutschen Firmen überhaupt keinen Selbstbehalt haben, ist die Gesellschaft der Auffassung, dass ein angemessener Selbstbehalt einen guten Kompromiss darstellt.”

Die aktuelle Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex sowie die Erklärungen der letzten fünf Jahre sind auf der Evotec-Webseite unter www.evotec.com im Bereich Invest zu finden.  

Relevante Angaben zu Unternehmensführungspraktiken und Compliance

Relevante Unternehmensführungspraktiken

Evotec misst einer verantwortungsvollen und wertorientierten Unternehmensführung höchste Bedeutung bei. Aufgrund des Listings an der Deutschen Börse in Frankfurt sowie der internationalen Aktionärsstruktur bekennt sich Evotec sowohl zu den nationalen Regeln der Corporate Governance als auch zu den internationalen Standards, soweit deutsches Recht nicht ausdrücklich etwas Anderes vorschreibt. Vorstand und Aufsichtsrat von Evotec sind überzeugt, dass die Einhaltung hoher Standards im Bereich der Corporate Governance eine zentrale Rolle für den Unternehmenserfolg spielt. Hierzu gehört auch die Integrität im Umgang mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Aktionären und der Öffentlichkeit, die durch vorbildliches Verhalten zum Ausdruck kommt. Als Dienstleister ist Evotec darauf angewiesen, durch untadeliges Verhalten das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen und zu erhalten. Ziel ist es, glaubhaft, seriös und zuverlässig zu handeln und entsprechend aufzutreten. Daher wird die Corporate Governance bei Evotec regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

Im Rahmen der strategischen Festlegungen des Vorstands werden Ziele festgelegt und kommuniziert. Dabei setzen wir in der Aufgabenerfüllung auf die Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative unserer Führungskräfte und Mitarbeiter. Wir einigen uns auf klare Zielsetzungen, deren Realisierungen regelmäßig überprüft werden. Diese Zielvereinbarungen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Führungsphilosophie und Bestandteil unseres Vergütungssystems.

Verhaltenskodex

Evotecs Unternehmenskultur ist höchsten Standards bezüglich Offenheit, Integrität und Rechenschaftspflicht verpflichtet. Ein wesentlicher Bestandteil der Integrität ist Compliance, d. h. die Einhaltung der geltenden Gesetze und der internen Unternehmensrichtlinien. Evotecs Engagement hinsichtlich einer Compliance-orientierten Unternehmenskultur manifestiert sich in dem Verhaltenskodex der Gesellschaft, welcher die zentralen ethischen Grundsätze wie Integrität und Professionalität gleichermaßen für Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie für alle Mitarbeiter verbindlich vorgibt.

Der Verhaltenskodex regelt vor allem:

  • die statthafte Verwendung von Unternehmensmitteln sowie Buchhaltung und -führung;
  • die Einhaltung der Gesetze zum Insiderhandel sowie die Vermeidung von Interessenskonflikten;
  • die Einhaltung kartellrechtlicher Bestimmungen;
  • die Einhaltung von Antikorruptionsgesetzen und damit verbundener internen Richtlinien;
  • das diskriminierungs- und belästigungsfreie Arbeitsumfeld bei Evotec;
  • die Geheimhaltung und den Schutz geistigen Eigentums und von Geschäftsgeheimnissen sowie
  • die Pflicht zur Berichterstattung bei Verdacht auf Verletzung dieser Richtlinien („Whistleblowing“);

Evotec toleriert keinerlei Verletzung von geltenden Gesetzen oder internen Unternehmensrichtlinien.

Der Verhaltenskodex ist auf der Evotec-Internetseite unter www.evotec.com im Bereich Invest veröffentlicht.

Compliance-Organisation

Das Compliance-Programm der Evotec AG wird durch den Compliance Officer der Gesellschaft überwacht, eine unabhängige und objektive Funktion, welche die Compliance-Angelegenheiten innerhalb des Konzerns prüft und bewertet. Schulungen dazu finden regelmäßig durch ein konzernweites elektronisches Compliance-Training bzw. Präsenztrainings in den Aptuit-Gesellschaften statt, das auf die spezifischen Compliance-Themen der Gesellschaft und der damit verbundenen Risiken zugeschnitten ist. Ziel des Trainings ist es, eine dauerhafte Sensibilisierung für Compliance-Themen in allen Geschäftsprozessen zu schaffen, um sicherzustellen, dass jede Entscheidung den Compliance-Richtlinien von Evotec entspricht und Compliance-Risiken zu minimieren. Dieses Training ist für alle Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie für alle Mitarbeiter verpflichtend. Der Compliance Officer der Gesellschaft überwacht in regelmäßigen Abständen die Teilnahme an diesem Training.

Das Compliance Office hilft, die oben genannten Werte in die Konzernstruktur hinein zu vermitteln und nachhaltig zu verankern. Er sorgt dafür, dass das Compliance-Programm konzernweit umgesetzt wird.

Allen Evotec-Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihre Bedenken verantwortungsvoll und wirksam zum Ausdruck zu bringen, ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Rechenschaftspflicht und Transparenz. Mögliche Compliance-Verstöße können den entsprechenden Vorgesetzten, dem Compliance Officer der Gesellschaft oder der weltweit erreichbaren Compliance-Hotline („Whistleblowing-Hotline“, verfügbar 24 Stunden am Tag, siebe Tage in der Woche) gemeldet werden. Eine solche Meldung kann auch anonym bei der Hotline erfolgen. Im Jahr 2018 sind keinerlei Berichte bei der zentralen Compliance-Hotline eingegangen. Es ist beabsichtigt, auch für die Aptuit-Gesellschaften eine derartige Whisteleblowing-Hotline im Jahr 2019 einzurichten.

Daneben sind bei Evotec auch die gesetzlichen Anforderungen des Kapitalmarkts umgesetzt. Es ist ein Ad-hoc-Komitee bestehend aus dem Chief Financial Officer, dem Leiter der Rechtsabteilung, der Leiterin der Investor Relations-Abteilung sowie der Vorstandsassistentin eingesetzt, das die Ad-hoc-Relevanz von Insiderinformationen prüft und den gesetzeskonformen Umgang mit diesen Informationen sicherstellt.

Risikomanagement

Der verantwortungsbewusste Umgang mit Risiken stellt ein wesentliches Element einer funktionierenden Corporate Governance dar. Evotec verfügt über ein wirksames Risiko- und Chancenmanagement, welches es dem Vorstand ermöglicht, relevante Risiken und Markttendenzen rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Der Vorstand berichtet hierüber an den Aufsichtsrat. Dieses Risiko- und Chancenmanagement ist Gegenstand der jährlichen Abschlussprüfung. Einzelheiten finden sich im Lagebericht des Geschäftsberichts von Evotec (www.evotec.com, Bereich Invest). Hierin ist der gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geforderte Bericht zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem enthalten.

Die Systeme werden kontinuierlich weiterentwickelt, den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst und von den Abschlussprüfern überprüft. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig über bestehende Risiken und deren Entwicklung.

Transparenz

Die Evotec AG unterrichtet Aktionäre und Analysten, Medien und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen regelmäßig. Das Unternehmen erfüllt dabei sämtliche Anforderungen des Kodex an Transparenz, Zeitnähe, Offenheit und Gleichbehandlung. Der Anspruch, allen Zielgruppen zum gleichen Zeitpunkt die gleichen Informationen zeitnah zur Verfügung zu stellen, hat höchste Priorität in der Unternehmenskommunikation und ist durch eine Disclosure Policy geregelt. Vor diesem Hintergrund ist es für Evotec selbstverständlich, sämtliche Veröffentlichungen des Unternehmens zeitgleich sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen werden auf der Evotec-Internetseite unter www.evotec.com im Bereich Invest veröffentlicht.

In dieser Rubrik auf der Internetseite finden sich Informationen wie Pressemitteilungen, der Finanzkalender mit allen Veröffentlichungsterminen der jeweiligen Finanzberichte, der IR-Veranstaltungskalender, Jahres- und Quartalsberichte sowie meldepflichtige Vorgänge und kontinuierlich aktualisierte Informationen zur Corporate Governance. Dazu gehören die Satzung, die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats und des Prüfungsausschusses, der Verhaltenskodex, die Insider Policy sowie sämtliche Entsprechenserklärungen.

Die Internetseite www.evotec.com bietet darüber hinaus umfangreiche Informationen zum Evotec-Konzern und zur Evotec-Aktie. 

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Evotec informiert ihre Aktionäre sowie Dritte regelmäßig durch den Konzernabschluss und quartalsweise Zwischenberichte. Als Kapitalgesellschaft mit Sitz in der Europäischen Union ist die Evotec AG verpflichtet, den Konzernabschluss nach den Internationalen Financial Reporting Standards („IFRS“) unter Beachtung von § 315a HGB zu erstellen und zu veröffentlichen. Der Konzernabschluss und der Einzelabschluss werden vom Abschlussprüfer und vom Aufsichtsrat geprüft. Der von der Hauptversammlung gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte Abschlussprüfer nimmt an den Beratungen des Aufsichtsrats über die Abschlüsse teil und berichtet über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung. Der Prüfungsausschuss nutzt diese Informationen als Richtlinie für die eigene Beurteilung der Abschlüsse und Berichte.

Der veröffentlichte Jahresabschluss der Evotec AG mit dem Lagebericht sowie der Konzernabschluss mit dem Konzernlagebericht werden von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft. Diese Prüfungen umfassten auch das Risikomanagement und die Einhaltung der Berichtspflichten zur Corporate Governance nach § 161 AktG. Im Anschluss an seine Beratungen billigt auch der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss.

Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat

Zusammensetzung und Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat

Im Zuge des Umwandlungsprozesses von einer deutschen Aktiengesellschaft („AG“) in eine Europäische Gesellschaft (Societas Europaea, „SE“) hat das Unternehmen beschlossen, das zweistufige System mit einer klaren Trennung von Führung durch den Vorstand und Kontrolle durch den Aufsichtsrat beizubehalten. Der Vorstand ist für die Führung des Unternehmens verantwortlich und vertritt das Unternehmen nach außen. Aufgabe des Aufsichtsrats ist die Ernennung und Abberufung sowie die Überwachung der Vorstandsmitglieder. Nach deutschem Recht darf der Aufsichtsrat keine Managemententscheidungen treffen. Beide Organe arbeiten jedoch zum Wohle des Unternehmens eng zusammen und wahren als gemeinsames Ziel die langfristige und nachhaltige Wachstumsperspektive für dessen Aktionäre. Dazu gehören auch die Abstimmung über die strategische Ausrichtung des Unternehmens und der gemeinsame Beschluss über Geschäfte von besonderer Bedeutung. Daneben steht die Hauptversammlung als Organ der Willensbildung der Aktionäre.

Vorstand

Der Vorstand der Evotec AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung und führt die Geschäfte; dabei wird er vom Management Team unterstützt. Das Handeln des Vorstands und seine Entscheidungen sind strikt am Unternehmensinteresse mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung ausgerichtet, unter Berücksichtigung der Interessen der Aktionäre, der Arbeitnehmer und der sonstigen Stakeholder. Der Vorstand wird vom Aufsichtsrat bestellt.

Der Vorstand ist zuständig für die Unternehmenspolitik, für die strategische Ausrichtung des Unternehmens, die Investitions-, Finanz-, und Personalplanung, die Ressourcenallokation sowie die Führung der Geschäftsbereiche. Ihm obliegt die Aufstellung der Quartalsabschlüsse, des Konzernabschlusses sowie des Jahresabschlusses der Evotec AG. Ferner ist er für die Einrichtung eines effektiven Risikomanagementsystems zuständig; er sorgt für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und unternehmensinternen Richtlinien (Compliance).

Evotecs Satzung sieht vor, dass der Aufsichtsrat über die Anzahl der Vorstandsmitglieder entscheidet. Gemäß Aktiengesetz muss der Vorstand aus mindestens einem Mitglied bestehen. Neben dem Vorstandsvorsitzenden besteht der Vorstand der Evotec aus drei weiteren Mitgliedern. Neue Vorstandsmitglieder werden für eine Dauer von maximal drei Jahren bestellt; dies entspricht einer weiteren Anregung des Kodex. Vertragsverlängerungen von bis zu fünf Jahren sind jedoch möglich, wie derzeitig mit dem Chief Executive Officer sowie im neuen Vertrag mit dem Forschungsvorstand vereinbart. Mitglieder des Vorstands können wiedergewählt und aus berechtigtem Grund vorzeitig abberufen werden. Die Vorstandsmitglieder der Evotec AG nehmen nicht mehr als drei Aufsichtsratsmandate in konzernexternen börsennotierten Gesellschaften oder in Aufsichtsgremien von Gesellschaften mit vergleichbaren Anforderungen wahr. Die Satzung der Gesellschaft ist auf der Evotec-Internetseite unter www.evotec.com im Bereich Invest veröffentlicht. 

Im Hinblick auf die Vielfalt (Diversity) innerhalb des Vorstands ist zu berücksichtigen, dass Evotec in einer globalen Branche arbeitet und über einen breiten, internationalen Kundenstamm verfügt. Aus diesem Grund wählt der Aufsichtsrat ungeachtet des Geschlechts, der Nationalität oder des Alters die Vorstandsmitglieder allein anhand von Qualifikation und Berufshintergrund. Der Aufsichtsrat hat allerdings erstmals in 2015 gemäß § 111 Absatz 5 AktG eine Geschlechterquote mit einem Frauenanteil von 0 Prozent für den Vorstand festgelegt. Diese Zielgröße ist in 2017 für den Vorstand für weitere fünf Jahre bestätigt worden. Der Vorstand der Evotec AG hat gemäß § 76 Absatz 4 AktG für den Frauenanteil in der ersten und zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands eine Geschlechterquote von 30 Prozent festgelegt, die bis zum 30. Juni 2017 erreicht wurde. Diese Zielgröße ist ebenfalls 2017 für weitere fünf Jahre bestätigt worden.

Die Arbeit des Vorstands ist durch eine interne Geschäftsordnung geregelt, in der die dem Gesamtvorstand vorbehaltenen Angelegenheiten, die Ressortzuständigkeiten sowie die erforderliche Beschlussmehrheit festgehalten sind. 

Die Vorstandssitzungen werden von dem Vorsitzenden des Vorstands einberufen. Jedes Vorstandsmitglied kann verlangen, dass außer den regelmäßig stattfindenden Vorstandssitzungen eine außerplanmäßige Vorstandssitzung einberufen wird. Der Vorsitzende des Vorstands leitet die Vorstandssitzungen und koordiniert die Ressorts. Personen, die nicht dem Vorstand angehören, können auf Beschluss des Vorstands zu einer Vorstandssitzung beratend hinzugezogen werden.

Über wesentliche Verhandlungen und Beschlüsse ist eine kurze Niederschrift anzufertigen. Dabei werden die Beschlüsse des Vorstands regelmäßig in Vorstandssitzungen gefasst. Beschlüsse können jedoch auch ohne Sitzung auf schriftlichem, fernschriftlichem oder telefonischem Weg gefasst werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder an der Beschlussfassung teilnimmt. Beschlüsse des Vorstands werden grundsätzlich mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden.

Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat fortlaufend schriftlich und mündlich und informiert ausführlich über den Status der Gesellschaft. Dazu gehören auch monatliche Berichte des Vorstands, in denen er die Finanzergebnisse des Vormonats schriftlich aufbereitet und mit detaillierten Kommentaren und Erläuterungen vorlegt. Außerdem legt der Vorstand dem Aufsichtsrat das Budget für das kommende Geschäftsjahr sowie die mittelfristige Planung vor. Daneben ist der Vorstand gehalten, dem Aufsichtsrat zur rechten Zeit über alle Geschäfte zu unterrichten, welche die Profitabilität oder die Liquidität der Gesellschaft signifikant beeinflussen können, damit der Aufsichtsrat eine Stellungnahme zu einem solchen Geschäft abgeben kann, bevor dieses realisiert wird.

Über den Informationsaustausch und die Diskussion zwischen Aufsichtsrat und Vorstand hinaus erörterten der Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Vorsitzende des Vorstands sowie weitere Mitglieder des Vorstandes in zahlreichen Telefonkonferenzen aktuelle und fortlaufende Themen, wann immer dies angezeigt war.

Einzelheiten zum Vorstand finden sich auf der Evotec-Internetseite unter www.evotec.com in der Rubrik „Über uns“. 

Aufsichtsrat

Wie in der aktuellen Satzung von Evotec verankert, besteht der Aufsichtsrat der Gesellschaft aus sechs Mitgliedern. Die Mitglieder sind von den Hauptversammlungen 2014, 2015 und 2017 gewählt worden. Die Mitglieder des Aufsichtsrats von Evotec wurden gemäß den Empfehlungen des Kodex grundsätzlich ungeachtet des Geschlechts, der Nationalität oder des Alters nach den Kriterien der beruflichen Erfahrung und Befähigung sowie der Unabhängigkeit und Vielfalt (Diversity) ausgewählt. 

Allerdings hat der Aufsichtsrat konkrete Ziele zur Diversität und ein korrespondierendes Kompetenzprofil für seine Zusammensetzung definiert, die beachtet werden sollen, wenn der Hauptversammlung Wahlvorschläge für den Aufsichtsrat unterbreitet werden. Die Ziele sehen vor, dass unter Berücksichtigung der unternehmensspezifischen Situation die Mehrheit der Aufsichtsratsmitglieder nationale und internationale Erfahrungen in den Bereichen (i) Forschung und Entwicklung, (ii) Finanzen, Kapitalmärkte, Recht, Corporate Governance, (iii) Marketing, Vertrieb und operatives Geschäft sowie (iv) (öffentliches) Gesundheitswesen besitzt. Zudem sollen mögliche Interessenskonflikte vermieden werden, indem mögliche Kandidaten für den Aufsichtsrat bereits bei der Auswahl genauestens überprüft werden. Weiterhin soll der Aufsichtsrat sicherstellen, dass mögliche Kandidaten nicht älter als 72 Jahre sind, wenn sie zur Wahl vorgeschlagen werden. Eine angemessene Beteiligung von Frauen ist ebenfalls vorgesehen. So hat der Aufsichtsrat für sich eine Geschlechterquote mit einem Frauenanteil von 30% festgelegt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat zwei vollständige Amtszeiten als reguläre Obergrenze der Mitgliedschaft im Aufsichtsrat definiert. Der Aufsichtsrat sollte so zusammengesetzt werden, dass seine Mitglieder mehrheitlich unabhängig sind und insgesamt über die zur ordnungsgemäßen Wahrnehmungen der Aufgaben erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen.

Derzeit erfüllt die Zusammensetzung des Aufsichtsrats diese Ziele: Alle sechs Mitglieder werden gemäß Artikel 5.4.2 des Kodex als unabhängig eingestuft, vier unterschiedliche Nationalitäten sind vertreten und es befinden sich darunter zwei Frauen.

Alle Mitglieder sind von den Aktionären durch einfachen Mehrheitsbeschluss auf der Hauptversammlung gewählt worden. Der Aufsichtsrat ernennt einen Aufsichtsratsvorsitzenden sowie einen Stellvertreter aus seinen eigenen Reihen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats werden für eine Dauer von fünf Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Amtszeit der gegenwärtigen Aufsichtsratsmitglieder von Evotec läuft mit Ende der ordentlichen Hauptversammlung im Jahr 2019 aus.

Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er wird durch einen regelmäßigen Austausch mit dem Vorstand in Strategie und Planung sowie in alle Fragen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. 

Darüber hinaus steht der Vorsitzende des Aufsichtsrats auf Anfrage für Gespräche über Aufsichtsratsthemen mit Investoren zur Verfügung.

Für bedeutende Geschäftsvorgänge – wie beispielsweise Themen, bei denen das Gesellschaftsrecht eine Entscheidung des Aufsichtsrats vorsieht, die strategische und operative Ausrichtung der Gesellschaft, die Festlegung der Jahresplanung, größere Akquisitionen, Investitionen oder Lizenzverträge, die Errichtung oder der Erwerb neuer Unternehmen sowie wesentliche Änderungen in der Konzernstruktur (Anteile von +/- 5% oder hinsichtlich der Übernahme bzw. des Verlusts eines solchen Anteils an einer Gesellschaft), Verträge außerhalb des üblichen Geschäftsbetriebs, die deutlich von der üblichen Risikostruktur abweichen sowie die Gründung neuer Geschäftsbetriebe oder wesentliche Änderungen bestehender Geschäftsbetriebe – beinhaltet die Vorstands-Geschäftsordnung Zustimmungsvorbehalte für den Aufsichtsrats. 

Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat, beruft dessen Sitzungen ein, leitet diese und nimmt die Belange des Gremiums nach außen wahr.

Die Satzung sieht vor, dass die Beschlüsse des Aufsichtsrats in der Regel in Sitzungen gefasst werden. Es sind jedoch auch schriftliche, telefonische, fernschriftliche, per Telefax oder mit Hilfe sonstiger Mittel der Telekommunikation durchgeführte Sitzungen und Beschlussfassungen zulässig, wenn der Aufsichtsratsvorsitzende dies für den Einzelfall bestimmt. Die Satzung bestimmt weiterhin, dass der Aufsichtsrat beschlussfähig ist, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder, persönlich oder durch schriftliche oder in sonst zulässiger Form erfolgte Stimmabgabe an der Beschlussfassung teilnehmen. Andernfalls ist der Aufsichtsrat erneut mit einer Frist von zwei Wochen zwischen Einberufung und Sitzung einzuberufen. Der Aufsichtsrat ist dann beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Abwesende Mitglieder können an der Beschlussfassung des Aufsichtsrats per schriftliche Stimmabgabe teilnehmen. Beschlüsse des Aufsichtsrates werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. 

Der Aufsichtsrat hat sich eine Geschäftsordnung gegeben (siehe www.evotec.com, Bereich Invest). Dabei wird auch der Anregung des Kodex entsprochen, gelegentlich gesonderte Besprechungen des Aufsichtsrats durchzuführen.

Im Jahr 2018 bestand ein Interessenkonflikt im Aufsichtsrat. Dabei handelt es sich um einen nicht bekannt gegebenen Sachverhalt. Das betroffene Aufsichtsratsmitglied nahm nicht an der entsprechenden Diskussion teil. Eine Entscheidung wurde nicht getroffen.

Der Aufsichtsrat führt regelmäßig die im Corporate Governance Kodex empfohlene Effizienzprüfung durch. Diese Prüfung hat bislang stets ergeben, dass der Aufsichtsrat effizient organisiert ist und dass das Zusammenwirken von Aufsichtsrat und Vorstand effektiv und effizient funktioniert.

Einen Überblick über seine Arbeit gibt der Bericht des Aufsichtsrats, der als Teil des Geschäftsberichts auf der Internetseite der Gesellschaft (www.evotec.com) im Bereich Invest veröffentlicht ist.

Die Mandate der Aufsichtsratsmitglieder sowie die Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen sind im Geschäftsbericht aufgeführt. Zudem finden sich weitere Einzelheiten zu den Aufsichtsratsmitgliedern auf der Evotec-Internetseite unter www.evotec.com in der Rubrik „Über uns“.

Arbeit des Aufsichtsrats in Ausschüssen

Ein wesentlicher Teil der Aufsichtsratstätigkeit besteht in der Arbeit in den Ausschüssen. Der Aufsichtsrat der Evotec AG hat aus seiner Mitte gemäß den Anforderungen des Aktiengesetzes sowie den Empfehlungen des Kodex einen Prüfungsausschuss sowie einen Vergütungs- und Nominierungsausschuss gebildet. Die Besetzung der Ausschüsse entspricht den Vorgaben des Kodex.

Die Besetzung der Ausschüsse des Aufsichtsrats können auf der Internetseite der Gesellschaft (www.evotec.com) im Bereich Invest eingesehen werden.

Der dreiköpfige Prüfungsausschuss unterstützt den Aufsichtsrat bei der unabhängigen Aufsicht über die Finanzberichterstattung der Gesellschaft und deren Prüfung. Der Prüfungsausschuss überprüft insbesondere die Rechnungslegungsprozesse, die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie die Wirtschaftsprüfung. Dazu gehört auch die Erörterung der Quartals- und Halbjahresberichte mit dem Vorstand. Zudem erörtert der Prüfungsausschuss im Rahmen des vom Aufsichtsrat erteilten Prüfungsauftrags an die Abschlussprüfer einzelne Prüfungsabschnitte und -prozesse mit den beauftragten Abschlussprüfern, einschließlich der Unabhängigkeit der Abschlussprüfer, der vom Abschlussprüfer zusätzlich erbrachten Leistungen, der Erteilung des Prüfungsauftrags an den Abschlussprüfer, der Bestimmung von Prüfungsschwerpunkten, der Honorarvereinbarung sowie Compliance-Themen. 

Die Mitglieder des Prüfungsausschusses verfügen über die geforderten besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse. Als Chief Financial Officer ist Bernd Hirsch nicht nur unabhängig, sondern verfügt auch über die erforderlichen Fachkenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen und internen Kontrollprozessen. Dabei wird beachtet, dass weder der Aufsichtsratsvorsitzende noch ein ehemaliges Vorstandsmitglied den Vorsitz im Prüfungsausschuss innehat. Die Statuten des Prüfungsausschusses können auf der Internetseite der Gesellschaft (www.evotec.com) im Bereich Invest eingesehen werden.

Der Prüfungsausschuss kommt mindestens viermal im Jahr zusammen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Beschlüsse bedürfen der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Statuten des Prüfungsausschuss können auf der Internetseite der Gesellschaft (www.evotec.com) im Bereich Invest eingesehen werden.

Der Vergütungs- und Nominierungsausschuss ist vor allem für die Vorbereitung der Bestellung von Vorstandsmitgliedern sowie die Vorbereitung des Vergütungssystems für den Vorstand einschließlich des Share Performance Plans zuständig. Die Beschlussfassung darüber erfolgt im Aufsichtsratsplenum.

Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Evotec AG entspricht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex, die Vergütungen für den Vorstand und den Aufsichtsrat individualisiert offen zu legen. Detaillierte Ausführungen zur Vergütung der Vorstände, unterschieden nach festen und variablen Vergütungsbestandteilen sowie sonstiger Nebenleistungen, und der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder sind in einem gesonderten Kapitel „Vergütungsbericht“ des Lageberichts dargestellt. Der Lagebericht ist als Teil des Geschäftsberichts auf der Internetseite der Gesellschaft (www.evotec.com) im Bereich Invest veröffentlicht. Die Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat wird zudem auf der Internetseite www.evotec.com im Bereich Invest offengelegt.

Die Gesellschaft hat eine Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung für die Vorstandsmitglieder, die Mitglieder des Aufsichtsrats, die Mitglieder des engeren Führungskreises sowie die Mitglieder der Geschäftsleitung von Tochtergesellschaften abgeschlossen. Die Kosten für diese Versicherung wurden von der Gesellschaft getragen. Für die Mitglieder des Aufsichtsrats wurde ein angemessener Selbstbehalt vereinbart. Für die Mitglieder des Vorstands steht die Höhe des vereinbarten Selbstbehalts im Einklang mit dem Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG).

Aktionäre und Hauptversammlung

Die Aktionäre der Evotec AG üben ihre Mitbestimmungs- und Kontrollrechte auf der mindestens einmal jährlich stattfindenden Hauptversammlung aus. Diese beschließt über alle durch das Gesetz bestimmten Angelegenheiten mit verbindlicher Wirkung für alle Aktionäre und die Gesellschaft. Bei den Abstimmungen gewährt jede Aktie eine Stimme.

Jeder Aktionär, der sich rechtzeitig anmeldet, ist zur Teilnahme an der Hauptversammlung berechtigt. Evotec ermöglicht den Aktionären, die nicht an der Hauptversammlung teilnehmen können, wesentliche Teile der Versammlung live per Internet zu verfolgen. Außerdem erleichtert Evotec es den Aktionären, über weisungsgebundene Stimmrechtsvertreter ihr Stimmrecht auch ohne Besuch der Hauptversammlung wahrzunehmen. Daneben können sich die Aktionäre selbstverständlich durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl vertreten lassen.

Die Einladung zur Hauptversammlung sowie die für die Beschlussfassungen erforderlichen Berichte und Informationen werden den aktienrechtlichen Vorschriften entsprechend veröffentlicht und auf der Internetseite der Evotec AG unter www.evotec.com im Bereich Invest in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung gestellt. 

Directors’ Dealings

Nach der europäischen Marktmissbrauchsverordnung sind Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats und Mitglieder des engeren Führungskreises von Evotec sowie ihnen nahe stehende Personen verpflichtet, den Handel mit Evotec-Aktien offen zu legen, sofern die gesetzliche Bagatellgrenze von € 5.000,00 im Kalenderjahr überschritten wird. Zudem hat Evotec eine Insider-Policy (siehe unter www.evotec.com, Bereich Invest) aufgestellt, die den Handel mit Wertpapieren des Unternehmens für Organmitglieder und Unternehmensangehörige regelt und die erforderliche Transparenz sicherstellt.

Im Jahr 2018 wurden die folgenden meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte bekannt gegeben:

Datum
Name
Funktion
Geschäftsart
Stückzahl
Preis
Geschäfts-volumen
29. November 2018
Cord Dohrmann
Mitglied geschäfts-führendes Organ
Ausübung gegen Cash Settlement (Aktienoptions-programm)
29.220
€ 17,6169
€ 514.765,82
16. November 2018
Mario Polywka
Mitglied geschäfts-führendes Organ
Ausübung gegen Cash Settlement (Share Performance Plan)
216.666
€ 18,8146
€ 4.076.484,12
02. Oktober 2018
Mario Polywka
Mitglied geschäfts-führendes Organ
Ausübung gegen Cash Settlement (Share Performance Plan)
75.000
€ 17,6166
€ 1.321.245,00
Datum 29. November 2018
Name Cord Dohrmann
Funktion Mitglied geschäfts-führendes Organ
Geschäftsart Ausübung gegen Cash Settlement (Aktienoptions-programm)
Stückzahl 29.220
Preis € 17,6169
Geschäfts-volumen € 514.765,82
Datum 16. November 2018
Name Mario Polywka
Funktion Mitglied geschäfts-führendes Organ
Geschäftsart Ausübung gegen Cash Settlement (Share Performance Plan)
Stückzahl 216.666
Preis € 18,8146
Geschäfts-volumen € 4.076.484,12
Datum 02. Oktober 2018
Name Mario Polywka
Funktion Mitglied geschäfts-führendes Organ
Geschäftsart Ausübung gegen Cash Settlement (Share Performance Plan)
Stückzahl 75.000
Preis € 17,6166
Geschäfts-volumen € 1.321.245,00

Anteilsbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat

Der Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats teilte sich am 31. Dezember 2018 wie folgt auf:

 

Aktien
Aktienoptionen
Share Performance Awards
Management Board
Dr. Werner Lanthaler
838.053
-
832.915
Enno Spillner
-
-
92.285
Dr. Cord Dohrmann
46.218
82.594
318.152
Dr. Mario Polywka
60.000
-
180.909
Dr. Craig Johnstone1)
-
-
43.498
Supervisory Board
Prof. Dr Wolfgang Plischke
-
-
-
Bernd Hirsch
-
-
-
Dr Claus Braestrup
-
-
-
Prof. Dr Iris Löw-Friedrich
-
-
-
Michael Shalmi
-
-
-
Dr Elaine Sullivan
-
-
-
Management Board  
Aktien
Aktienoptionen
Share Performance Awards
Dr. Werner Lanthaler  
Aktien 838.053
Aktienoptionen -
Share Performance Awards 832.915
Enno Spillner  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards 92.285
Dr. Cord Dohrmann  
Aktien 46.218
Aktienoptionen 82.594
Share Performance Awards 318.152
Dr. Mario Polywka  
Aktien 60.000
Aktienoptionen -
Share Performance Awards 180.909
Dr. Craig Johnstone1)  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards 43.498
 
Aktien
Aktienoptionen
Share Performance Awards
Supervisory Board  
Aktien
Aktienoptionen
Share Performance Awards
Prof. Dr Wolfgang Plischke  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Bernd Hirsch  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Dr Claus Braestrup  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Prof. Dr Iris Löw-Friedrich  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Michael Shalmi  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Dr Elaine Sullivan  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -

1) COO ab 01. Januar 2019 

 

Änderungen am Anteilsbesitz der Organe werden auf der Evotec-Internetseite unter www.evotec.com im Bereich Invest veröffentlicht. 

 

Directors Dealings

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen gemäß Artikel 19 MAR

  • Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft
  • Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie
  • ISIN des Finanzinstruments: DE0005664809

 

Anteilsbesitz der Organe

am 30. Juni 2019

Aktien
Aktienoptionen
Share Performance Awards
Vorstand
Dr. Werner Lanthaler
978.243
-
703.076
Enno Spillner
-
-
103.356
Dr. Cord Dohrmann1)
46.218
32.594
306.470
Dr. Craig Johnstone
-
-
56.731
Aufsichtsrat
Prof. Dr. Wolfgang Plischke
-
-
-
Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich
-
-
-
Dr. Mario Polywka
-
-
179.575
Roland Sackers
-
-
-
Michael Shalmi
-
-
-
Dr. Elaine Sullivan
-
-
-
Vorstand  
Aktien
Aktienoptionen
Share Performance Awards
Dr. Werner Lanthaler  
Aktien 978.243
Aktienoptionen -
Share Performance Awards 703.076
Enno Spillner  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards 103.356
Dr. Cord Dohrmann1)  
Aktien 46.218
Aktienoptionen 32.594
Share Performance Awards 306.470
Dr. Craig Johnstone  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards 56.731
 
Aktien
Aktienoptionen
Share Performance Awards
Aufsichtsrat  
Aktien
Aktienoptionen
Share Performance Awards
Prof. Dr. Wolfgang Plischke  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Dr. Mario Polywka  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards 179.575
Roland Sackers  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Michael Shalmi  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -
Dr. Elaine Sullivan  
Aktien -
Aktienoptionen -
Share Performance Awards -

1) Dr. Cord Dohrmann hat seine Evotec-Aktien durch Übertragung aus einem Treuhandkonto gemäß dem im Juli 2010 unterschriebenen Akteinkaufvertrag im Austausch seiner Anteile an DeveloGen erhalten.

 

Detaillierte Informationen zu den Aktienoptionsprogrammen und Share Performance Awards für die Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des Evotec-Konzerns sind in den jeweiligen Finanzberichten der Gesellschaft zu finden.

Ausschüsse des Aufsichtsrats

V = Vorsitzender

M = Mitglied

 

Erstbestellung
Ende der Amtszeit1)
Prüfungsausschuss
Vergütungs- und Nominierungsausschuss
Prof. Dr. Wolfgang Plischke (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
2014
2024
V
Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich (Stellv. Vorsitzende)
2014
2024
M
Dr. Mario Polywka
2019
2024
Roland Sackers
2019
2024
V
M
Dr. Michael Shalmi
2017
2024
M
Dr. Elaine Sullivan
2015
2024
M
Prof. Dr. Wolfgang Plischke (Vorsitzender des Aufsichtsrats)  
Erstbestellung 2014
Ende der Amtszeit1) 2024
Prüfungsausschuss
Vergütungs- und Nominierungsausschuss V
Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich (Stellv. Vorsitzende)  
Erstbestellung 2014
Ende der Amtszeit1) 2024
Prüfungsausschuss M
Vergütungs- und Nominierungsausschuss
Dr. Mario Polywka  
Erstbestellung 2019
Ende der Amtszeit1) 2024
Prüfungsausschuss
Vergütungs- und Nominierungsausschuss
Roland Sackers  
Erstbestellung 2019
Ende der Amtszeit1) 2024
Prüfungsausschuss V
Vergütungs- und Nominierungsausschuss M
Dr. Michael Shalmi  
Erstbestellung 2017
Ende der Amtszeit1) 2024
Prüfungsausschuss
Vergütungs- und Nominierungsausschuss M
Dr. Elaine Sullivan  
Erstbestellung 2015
Ende der Amtszeit1) 2024
Prüfungsausschuss M
Vergütungs- und Nominierungsausschuss

1) Mit Ablauf der Hauptversammlung im Juni 2024

 

 

Mitglied des Aufsichtsrats
Anzahl der Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen in 2018
Teilnahme
Anwesenheit1)
Prof. Dr. Wolfgang Plischke (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
9
9
100%
Bernd Hirsch (Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats)
13
13
100%
Dr. Claus Braestrup
10
10
100%
Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich
10
10
100%
Michael Shalmi
9
9
100%
Dr. Elaine Sullivan
9
9
100%
Mitglied des Aufsichtsrats Prof. Dr. Wolfgang Plischke (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Anzahl der Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen in 2018 9
Teilnahme 9
Anwesenheit1) 100%
Mitglied des Aufsichtsrats Bernd Hirsch (Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats)
Anzahl der Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen in 2018 13
Teilnahme 13
Anwesenheit1) 100%
Mitglied des Aufsichtsrats Dr. Claus Braestrup
Anzahl der Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen in 2018 10
Teilnahme 10
Anwesenheit1) 100%
Mitglied des Aufsichtsrats Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich
Anzahl der Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen in 2018 10
Teilnahme 10
Anwesenheit1) 100%
Mitglied des Aufsichtsrats Michael Shalmi
Anzahl der Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen in 2018 9
Teilnahme 9
Anwesenheit1) 100%
Mitglied des Aufsichtsrats Dr. Elaine Sullivan
Anzahl der Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen in 2018 9
Teilnahme 9
Anwesenheit1) 100%

1) Kaufmännisch gerundet

 

Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht erläutert die Struktur und die Höhe der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütung des Unternehmens, welche den Vorgaben des Deutschen Corporate Governance Kodex (der „Kodex“) Rechnung tragen. Dieser Bericht gilt zugleich als Teil des Konzernabschlusses und des Corporate Governance-Berichts.

Vergütung des Vorstands

Die jährliche Vergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt und enthält erfolgsunabhängige und erfolgsabhängige Bestandteile.

Die Vergütung des Vorstands erfolgt grundsätzlich leistungsorientiert mit Blick auf das nachhaltige Unternehmenswachstum von Evotec. Die Kriterien, die der Bestimmung der Vergütungshöhe zugrunde liegen, umfassen die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Situation des Unternehmens, den Erfolg und die Aussichten von Evotec sowie die entsprechende Vergütung bei Evotecs Vergleichsunternehmen und die Vergütungsstruktur, die ansonsten im Unternehmen gilt. Darüber hinaus berücksichtigt der Aufsichtsrat das Verhältnis der Vergütung des Vorstands zur Vergütung des engeren Führungskreises sowie des gesamten Personals. Dabei wird insbesondere der zeitlichen Gehaltsentwicklung Rechnung getragen.

Gemäß Abschnitt 4.2.3 des Kodex gilt sowohl für die Gesamtvergütung als auch für die einzelnen Bestandteile der Vergütung eine monetäre Obergrenze. Davon abweichend sehen die durch die Hauptversammlungen 2012 und 2015 genehmigten Share Performance Plans eine Obergrenze bei der Anzahl der zu vergebenden, aktienbasierten Awards (Share Performance Awards, „SPA“) vor. Der monetäre Wert der zugeteilten Aktien wird vom Aktienkurs nach Ablauf der Sperrfrist bestimmt. Bei dem Share Performance Plan 2017 ist eine monetäre Obergrenze von höchstens 350% des Vertragswerts der SPAs festgelegt, die somit in allen Aspekten dem Kodex entspricht.

Regelmäßig und spätestens vor der Verlängerung eines Vorstandsvertrags erfolgt ein Vergleich mit Biotechnologieunternehmen und anderen Unternehmen des TecDAX-Index. Ein Vergleich umfasst monetäre Aspekte sowie aktuelle Best Practices der Corporate Governance. Auf dieser Grundlage und im Hinblick auf die Aufgaben der Vorstandsmitglieder prüft der Aufsichtsrat das bestehende Vergütungssystem sowie die fixen und variablen Vergütungshöhen und entscheidet über eine Anpassung der Vorstandsverträge. Infolge dieses Prozesses wurde beispielsweise in die kürzlich verlängerten Vorstandsverträge eine Rückforderungsklausel (Claw-Back-Klausel) aufgenommen.

Entsprechend den Grundsätzen guter Unternehmensführung schlug der Aufsichtsrat der Evotec AG das System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder auf den Hauptversammlungen 2012 und 2017 zur Genehmigung vor („Say on Pay“). Die Aktionäre und Aktionärsvertreter haben diesem Tagesordnungspunkt auf beiden Hauptversammlungen mehrheitlich zugestimmt.

Erfolgsunabhängige Vergütung

Die erfolgsunabhängige Vergütung enthält als fixe Vergütung das Basisgehalt, das in zwölf Monatsgehältern am Ende jeden Monats gezahlt wird, und Nebenleistungen wie Zuschüsse zur Altersvorsorge und zu Pendelkosten, Beiträge zu bestimmten Versicherungsverträgen sowie den geldwerten Vorteil für die private Nutzung eines Dienstwagens oder einen Zuschuss für ein Privatfahrzeug (Car Allowance). Über diese Vergütungsbestandteile hinaus werden geschäftlich veranlasste private Ausgaben erstattet.

Erfolgsabhängige Vergütung

Die erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteile umfassen eine auf das Jahr bezogene variable Vergütung, die durch ein Bonusprogramm bestimmt wird, sowie einen langfristigen Share Performance Plan, der von den Hauptversammlungen 2012, 2015 und 2017 genehmigt wurde. Die auf ein Jahr bezogene variable Vergütung wird durch ein Bonusprogramm geregelt, das auf dem Erreichen bestimmter, vom Vergütungs- und Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats spezifizierter und anschließend vom Aufsichtsrat festgelegter Ziele für jedes Geschäftsjahr basiert. Die Share Performance Plans basieren auf einer zukunftsbezogenen, mehrjährigen Bewertungsgrundlage.

Die Zielboni in der einjährigen variablen Vergütung liegen für 2017 und 2018 für den Chief Executive Officer bei 100% der fixen Vergütung, für den Chief Operating Officer bei 75% der fixen Vergütung, für den Chief Scientific Officer bei 70% der fixen Vergütung und für den Chief Financial Officer bei 55% der fixen Vergütung.

Auf der Grundlage der Entscheidung des Aufsichtsrats basierten die an Dr. Werner Lanthaler, Dr. Cord Dohrmann, Dr. Mario Polywka und Enno Spillner im März 2018 gezahlten Boni auf dem Erreichen eindeutig messbarer unternehmensbezogener Ziele, die für jedes Vorstandsmitglied für 2017 gleichermaßen festgesetzt waren, statt auf individuellen Zielen. Die Unternehmensziele 2017 bezogen sich auf das Wachstum der Gesamterlöse, des bereinigten EBITDA und der F+E-Aufwendungen, welches entsprechend der Prognose für 2017 festgesetzt wurden. Dies sollte u.a. durch die Stärkung von EVT Execute durch die Integration und Ausweitung des Cyprotex-Geschäfts, das im Dezember 2016 übernommen wurde, sowie eine erhöhte Nutzung der Kapazitäten von Evotec (France) in Toulouse erreicht werden. Für EVT Innovate galt es, 2017 den ersten Meilenstein in der im Dezember 2016 unterzeichneten Kooperation mit Celgene zu erreichen und eine neue akademische BRIDGE aufzubauen. In seiner Sitzung im März 2018 überprüfte der Aufsichtsrat das Erreichen dieser Unternehmensziele aus 2017. Der Aufsichtsrat betrachtete die Ziele als zu 100% erreicht, was im März 2018 zu einer Bonuszahlung von 100% führte.

Der Bonus für das Erreichen der für das Geschäftsjahr 2018 festgelegten Ziele wird im März 2019 an die Vorstandsmitglieder ausgezahlt. Die Unternehmensziele 2018 wurden vom Aufsichtsrat auf seiner Sitzung im Dezember 2017 festgelegt und im März 2018 abschließend bestätigt. Wie in den vorangegangenen Jahren waren die Ziele für 2018 im Wesentlichen das Wachstum der Gesamterlöse aus Verträgen mit Kunden und des bereinigten EBITDA, die Unterzeichnung von mindestens einer bedeutenden integrierten Kooperation mit einem Transaktionswert von über 25 Mio. € sowie das Erreichen von mindestens zwei wichtigen Meilensteinen (gesamt >10 Mio. €) in den bestehenden iPSC-Kooperationen. Weitere Ziele beinhalteten den Aufbau von mindestens zwei neuen akademischen BRIDGEs und die Vorbereitung des Unternehmens auf ein nachhaltiges Wachstum.

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2018 eine Rückstellung für die variable Vergütung der Vorstände in Höhe von T€ 829 gebildet. Hierbei wurden für Dr. Werner Lanthaler T€ 420, Dr. Cord Dohrmann T€ 238 und für Enno Spillner T€ 171 zurückgestellt. Ein Betrag von T€ 235 wurde als Bonus für 2018 im Dezember 2018 an Dr. Mario Polywka ausgezahlt, da er mit Wirkung zum 31. Dezember 2018 aus dem Vorstand der Evotec AG ausschied.

Zusätzlich zur einjährigen variablen Vergütung haben die Mitglieder des Vorstands gemäß den Share Performance Plans der Gesellschaft im Jahr 2018 insgesamt 103.861 SPAs erhalten (2017: 186.984). Die niedrigere Anzahl von SPAs im Jahr 2018 gegenüber 2017 ist auf den erhöhten Aktienkurs in 2018 sowie den daraus resultierenden Anstieg des beizulegenden Marktwerts, der je SPA erfasst wird, zurückzuführen. Für die Ermittlung des beizulegenden Marktwerts wird der Zielwert auf Basis des Aktienkurses in Aktienanrechte umgerechnet. Der Zielwert kann vom Aktienkurs abweichen. Der beizulegende Marktwert bestimmt dann die Anzahl der SPAs, die jedem Vorstandsmitglied pro Jahr gewährt werden. Die SPAs aus 2018 werden nach vier Jahren ausgeübt, wenn und soweit die Erfolgsziele „Aktienkurs“ und „Aktienrendite“ erreicht werden. Die genauen Einzelheiten zur Ausgabe und Ausübung der SPA finden sich in der dem Hauptversammlungsbeschluss zugrundeliegenden Einladung zur Hauptversammlung 2017, die auf der Webseite der Gesellschaft zur Verfügung steht.

Die Höhe der mehrjährigen variablen Zielvergütung 2018 für den Chief Executive Officer entspricht 50% der gesamten Ziel-Direktvergütung (Summe aus fixer Vergütung, einjähriger variabler Zielvergütung und mehrjähriger variabler Zielvergütung) und für die anderen Vorstandsmitglieder 30% der gesamten Ziel-Direktvergütung.

Vergütungstabellen

Insgesamt beliefen sich die erfolgsunabhängigen und gewährten einjährigen variablen Gehaltsbestandteile für die amtierenden Vorstandsmitglieder für das Jahr 2018 auf T€ 2.646. Davon entfielen T€ 1.066 auf einjährige variable Gehaltsbestandteile. Der beizulegende Zeitwert aller als mehrjährige variable Vergütung ausgegebenen SPAs belief sich am Berechnungsstichtag am 01. Januar 2018 auf insgesamt T€ 1.529. 

Darüber hinaus zeigen die unten aufgeführten Tabellen für jedes Mitglied des Vorstands:

• die im Berichtsjahr gewährten Vergütungen einschließlich der Nebenleistungen (wie z. B. Nutzung eines Dienstwagens, Beiträge zur Krankenversicherung, Altersvorsorge, Unfallversicherungsprämien und Unterbringungskosten) und einschließlich der maximal und minimal erzielbaren Beträge für variable Vergütungsanteile

 • die Aufteilung der fixen Vergütung, der Nebenleistungen, der kurzfristigen und langfristigen variablen Vergütung für das Berichtsjahr, aufgeschlüsselt nach den jeweiligen Bezugsjahren.

 

Vertragslaufzeit und vorzeitige Beendigung

Entsprechend des Kodex werden neue Vorstandsmitglieder für eine Dauer von drei Jahren bestellt. Vertragsverlängerungen umspannen bis zu fünf Jahre, wie beim Chief Executive Officer für seinen laufenden Vertrag und dem Chief Scientific Officer für seine Vertragsverlängerung ab 2019. 

Die Verträge der Vorstandsmitglieder enthalten eine übliche Klausel für den Fall der Übernahme der Gesellschaft durch einen Dritten. Sollten Vorstandsmitglieder von diesem Kündigungsrecht Gebrauch machen, stehen ihnen folgende Abfindungszahlungen zu: Dr. Werner Lanthaler erhält eine Abfindung in Höhe von zwei Jahresgrundgehältern und Dr. Cord Dohrmann, Dr. Craig Johnstone sowie Enno Spillner in Höhe von 18 Monatsgrundgehältern zuzüglich des Zielbonus für diesen Zeitraum. In keinem Fall soll die entsprechende Abfindung jedoch höher sein als die Gesamtvergütung, die den jeweiligen Vorstandsmitgliedern für ihre verbleibende Amtszeit bis zum Ablauf ihrer Verträge noch zustünde.

Gemäß Abschnitt 4.2.3 des Kodex ist in den Anstellungsverträgen für die Mitglieder des Vorstands geregelt, dass Zahlungen an ein Vorstandsmitglied bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne die Übernahme der Gesellschaft durch einen Dritten den Wert von zwei Jahresvergütungen nicht überschreiten und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags vergüten.   

Pensionsrückstellungen für frühere Mitglieder des Vorstands

Das Unternehmen hat für den Pensionsanspruch eines ehemaligen Vorstandsmitglieds eine Rückstellung in Höhe von T€ 190 gebildet (2017: T€ 202). Für andere frühere Vorstandsmitglieder oder ihre Hinterbliebenen sind keine weiteren Rückstellungen erforderlich.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats ist in der Satzung der Gesellschaft festgelegt.

Gemäß § 113 AktG soll die Aufsichtsratsvergütung in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben der Aufsichtsratsmitglieder und der Lage der Gesellschaft stehen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats von Evotec haben Anspruch auf eine feste Vergütung sowie auf Auslagenerstattung. Den Empfehlungen des Kodex entsprechend werden die Positionen des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden im Aufsichtsrat ebenso wie die Positionen als Vorsitzender oder Mitglied eines Ausschusses bei der Festlegung der Vergütung der einzelnen Mitglieder berücksichtigt. So erhält nach der von der Hauptversammlung 2014 genehmigten Änderung jedes Aufsichtsratsmitglied eine feste Vergütung in Höhe von T€ 30. Der Vorsitzende erhält T€ 75 und sein Stellvertreter T€ 45. Die Mitglieder von Ausschüssen des Aufsichtsrats erhalten T€ 5 pro Ausschuss; der Vorsitzende eines Ausschusses erhält T€ 20.

Für ihre im Jahr 2018 geleistete Arbeit erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats der Evotec AG 2018 die folgende Vergütung:

 

Vergütung des Aufsichtsrats 2018

Gesamtvergütung in T€1)
Prof. Dr. Wolfgang Plischke
95
Bernd Hirsch
70
Dr. Claus Braestrup
35
Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich
35
Michael Shalmi
35
Dr Elaine Sullivan
35
Gesamt
305
Prof. Dr. Wolfgang Plischke
Gesamtvergütung in T€1) 95
Bernd Hirsch
Gesamtvergütung in T€1) 70
Dr. Claus Braestrup
Gesamtvergütung in T€1) 35
Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich
Gesamtvergütung in T€1) 35
Michael Shalmi
Gesamtvergütung in T€1) 35
Dr Elaine Sullivan
Gesamtvergütung in T€1) 35
Gesamt
Gesamtvergütung in T€1) 305

 1) Barvergütung

 

Es bestehen zum derzeitigen Zeitpunkt keine Beraterverträge mit aktuellen oder früheren Mitgliedern des Aufsichtsrats.

Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung (D&O-Versicherung)

Die Gesellschaft hat 2018 eine Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung für die Vorstandsmitglieder, die Mitglieder des Aufsichtsrats, die Mitglieder des engeren Führungskreises sowie die Mitglieder der Geschäftsleitung von Tochtergesellschaften abgeschlossen. Die Kosten für diese Versicherung in Höhe von T€ 82 (2017: T€ 74) wurden von der Gesellschaft getragen. Für die Mitglieder des Aufsichtsrats wurde ein angemessener Selbstbehalt vereinbart. Für die Mitglieder des Vorstands steht die Höhe des vereinbarten Selbstbehalts im Einklang mit dem Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG).

Share Performance Plan

 

Um für Führungskräfte in Form von variablen Vergütungskomponenten langfristig Anreize zu schaffen, hat die Hauptversammlung 2012, 2015 und 2017 das für die sogenannten Share Performance Pläne („SPP 2012“, „SPP 2015“ und „SPP 2017“) benötigte bedingte Kapital beschlossen. SPP 2017 löst SPP 2012 und SPP 2015 ab. Vor dem 14. Juni 2017 begebene Bezugsrechte bleiben jedoch davon unberührt.

Die konkrete Ausgestaltung der Share Performance Pläne 2012, 2015 und 2017 orientiert sich am Konzept eines Share Performance-Programms. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass die teilnehmenden Führungskräfte bei Erreichung anspruchsvoller Ziele zu einer variablen Vergütung in Aktien berechtigt sind. Im Unterschied zu einem herkömmlichen Aktienoptionsprogramm werden die Aktien bei Zielerreichung nicht zu einem Ausgabebetrag ausgegeben, der mindestens dem Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Gewährung der Bezugsrechte entspricht, sondern zum jeweiligen geringsten Ausgabebetrag von derzeit € 1,00. Der wesentliche Grund dafür besteht darin, dass bei einem Share Performance-Programme der Wert der jeweiligen Aktie an die Stelle einer Barvergütung tritt, so dass die Aktien idealiter ohne Gegenleistung ausgegeben werden sollen. Ein besonderer wirtschaftlicher Vorteil für die Teilnehmer im Vergleich zu einem herkömmlichen Aktienoptionsprogramm ergibt sich daraus nicht, weil bei Gewährung der Bezugsrechte und damit von vornherein berücksichtigt wird, dass den Teilnehmern der volle Wert der Aktien (abzüglich des jeweiligen geringsten Ausgabebetrags von derzeit € 1,00) zufließt und nicht nur, wie bei einem herkömmlichen Aktienoptionsprogramm, die Differenz zwischen dem Börsenkurs bei Gewährung der Bezugsrechte und dem Börsenkurs bei Ausgabe der Aktien. Die Festlegung eines Ausgabebetrags von derzeit € 1,00 ist aktienrechtlich zwingend geboten, da eine Ausgabe neuer Aktien unter dem jeweiligen anteiligen Betrag des Grundkapitals nicht zulässig ist.

Im Rahmen dieser Pläne können Share Performance Awards von bis zu 13.000.000 Stück (4.000.000 für SPP 2012, 3.000.000 für SPP 2015 und 6.000.000 für SPP 2017) auf den Inhaber lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) der Gesellschaft bei Fälligkeit an Mitglieder des Vorstands und andere Führungskräfte ausgegeben werden. Während des vierten Quartals 2016 wurden insgesamt 793.903 Awards (2015: 796.617 Awards) an die Mitglieder des Vorstands und andere ausgewählte Führungskräfte ausgegeben. Diese Awards könnten ein Maximum von 1.587.806 (2015: 1.593.234) bei Fälligkeit ausgegebenen Stückaktien erreichen. Dies ist der Fall, da ein Share Performance Award bis zu zwei Bezugsrechte auf Aktien der Gesellschaft gewährt, die wiederum den Inhaber jeweils zum Bezug einer Aktie der Gesellschaft berechtigen. Über die in den vergangenen Jahren ausgegebenen Awards wird in den jeweiligen Finanzberichten berichtet. Der Inhaber muss zum Zeitpunkt der Ausübung € 1,00 pro Aktie beisteuern. Share Performance Awards können nur ausgeübt werden, wenn und soweit bestimmte Erfolgsziele (Key Performance Indicators) erreicht werden. Diese Erfolgsziele setzen sich für SPP 2012 und SPP 2015 zusammen aus „Konzernumsatz“, „Operatives Ergebnis“, „Mittelzufluss aus Geschäftstätigkeit“ und „Aktienkurs“, von denen der Aufsichtsrat mindestens zwei pro Ausgabe bestimmen und ihre Gewichtung festlegen musste. SPP 2015 sieht darüber hinaus das Erfolgsziel „Total Shareholder Return“ (Aktienrendite) vor. Der SPP 2017 sieht nur die zwei gleichgewichteten Erfolgsziele „Aktienkurs“ und „Total Shareholder Return“ (Aktienrendite) vor.

Die wichtigsten Parameter des Share Performance Plans 2017 des Unternehmens sind in der folgenden Grafik aufgeführt. 

 

Detaillierte Informationen zum aktuellen SPP 2017 sowie zu den vorherigen Share Performance Plans 2012 und 2015 stehen im Folgenden als Download zur Verfügung. 

Aktienoptionsprogramme laufen aus

SPP 2012, SPP 2015 und SPP 2017 wurden als langfristige Anreizstruktur für die Vergütung von Führungskräften implementiert, um das Aktienoptionsprogramm bei Evotec abzulösen. Ausgegebene Aktienoptionen aus den existierenden Aktienoptionsprogrammen I bis VII behalten ihre Gültigkeit.

Datum der ordentlichen Hauptsammlung
Name des Programms
07. Juni 1999
Programm I
26. Juni 2000
Programm II
18. Juni 2001
Programm III
07. Juni 2005
Programm IV
30. Mai 2007
Programm V
28. August 2008
Programm VI
16. Juni 2011
Programm VII
Datum der ordentlichen Hauptsammlung 07. Juni 1999
Name des Programms Programm I
Datum der ordentlichen Hauptsammlung 26. Juni 2000
Name des Programms Programm II
Datum der ordentlichen Hauptsammlung 18. Juni 2001
Name des Programms Programm III
Datum der ordentlichen Hauptsammlung 07. Juni 2005
Name des Programms Programm IV
Datum der ordentlichen Hauptsammlung 30. Mai 2007
Name des Programms Programm V
Datum der ordentlichen Hauptsammlung 28. August 2008
Name des Programms Programm VI
Datum der ordentlichen Hauptsammlung 16. Juni 2011
Name des Programms Programm VII

Detaillierte Informationen zur Laufzeit der vorherigen Aktienoptionsprogramme des Unternehmens stehen im Folgenden als Download zur Verfügung.

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Laufzeit und AusübungPDF, 271.7 KB

Richtlinien und Statuten

Statuten

 

Richtlinien

Abschlussprüfer

Die Hauptversammlung hat am 19. Juni 2019 die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 gewählt. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist seit 2014 als Abschlussprüfer der Gesellschaft tätig.

 

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