Evotec: Stellungnahme zu COVID-19

 

Hamburg, letzte Aktualisierung: 01. Februar 2021:

In den vergangenen Monaten haben uns viele Anfragen zum Coronavirus und möglichen Auswirkungen auf den Evotec-Konzern erreicht.

Die Corona-Pandemie stellt die Gesundheitssysteme und die Gesellschaft insgesamt weiterhin vor große Herausforderungen. Viele Regierungen haben verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Geschwindigkeit der Ausbereitung zu reduzieren, darunter Reisebeschränkungen, Einschränkungen öffentlicher Versammlungen und Schulschließungen.

Auch Evotec hat verschiedene Schritte eingeleitet, um die Gesundheit unserer Mitarbeiter, ihrer Familien und auch der Gesellschaft, in der sie leben und arbeiten, in dieser anspruchsvollen Zeit zu schützen und gleichzeitig unser operatives Geschäft bestmöglich vorzubereiten:

  • Unsere Maßnahmen an allen Unternehmensstandorten entsprechen vollständig den Richtlinien und Empfehlungen der jeweiligen staatlichen Stellen. Darüber hinaus gibt es an jedem Standort ein von der Standortleitung angeführtes Team, das die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie genau beobachtet und entsprechend geeignete Schritte dagegen einleitet
  • Wo von den lokalen Behörden vorgeschrieben, haben wir ein Modell für Telearbeit eingerichtet – und wo immer möglich arbeiten unsere Mitarbeitenden zumindest teilweise von zu Hause aus
  • Wir haben unsere Lieferketten analysiert und verwalten unsere Bestände aktiv, um die Geschäftstätigkeit weiterhin aufrecht zu erhalten
  • Zudem haben wir Pläne für die Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit aufgestellt, die auf die individuellen Bedarfe an unseren Standorten genau zugeschnitten sind, um damit auf Veränderungen der Situation an jedem Standort angemessen reagieren zu können
  • Wir können bestätigen, dass Evotec an allen globalen Standorten weiterhin operativ tätig ist

Zudem beteiligen wir uns mit verschiedenen Maßnahmen am globalen Kampf gegen COVID-19:

  • Wir sind Teil der NIH-geführten Initiative ACTIV (engl. Accelerating COVID-19 Therapeutic Interventions and Vaccines), einer öffentlich-privaten Partnerschaft mit dem Ziel einen Rahmen für die Priorisierung von Impf- und Wirkstoffentwicklung zu schaffen, klinische Studien zu beschleunigen, Zulassungsprozesse zu koordinieren und/oder Mittel der Partner gemeinsam zu nutzen, um auf COVID-19 und zukünftige Pandemien schnell reagieren zu können
  • Wir engagieren uns in „COVID R&D“, der globalen Crowdsourcing-Initiative im Bereich der pharmazeutischen F+E führenden Unternehmen, die darauf ausgerichtet ist, Therapeutika und Impfstoffe gegen COVID-19 zu beschleunigen. Im Rahmen dieser Initiative werden wir die Leitung der Arbeitsgruppe „pre-clinical repurposing“ übernehmen und präklinische Ansätze aus dem Konsortium oder aus externen Quellen zu Wirkstoffen weiterzuentwickeln
  • Wir haben einige Krankenhäuser vor Ort mit Analysen für ihre Tests unterstützt
  • Wir haben Konzeptarbeit für den Wirksamkeitsnachweis eines COVID-19 Forschungsprojekts geleistet, das Teil von N4 Pharmas neuartigem Verabreichungssystem für Krebsmedikamente und Impfstoffe ist. Nach dem erfolgreichen Konzeptnachweis führt Evotec nun die in-vitro-Tests für die zweite Projektphase durch.
  • Mit unserem Tochterunternehmen Just – Evotec Biologics, Inc. mit Sitz in Seattle, USA, haben wir Ology Bioservices Inc. („Ology Bio“) mit Screening und weiteren Dienstleistungen zur analytischen Charakterisierung von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 unterstützt. Die Kooperation ist Teil eines Auftrags, den Ology Bio vom Joint Program Executive Office for Chemical, Biological, Radiological and Nuclear Defense Enabling Biotechnologies („JPEO-CBRND-EB“) des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums erhalten hat
  • Zudem arbeitet Just – Evotec Biologics mit dem US-amerikanischen Verteidigungsministerium (engl. Department of Defense, “DOD”) in einem Projekt zur Auwahl und schnellen Entwicklung ertragreicher Produktionsprozesse für monoklonale Antikörper („mAb“) gegen SARS-CoV-2 zusammen. Im Anschluss an dieses Projekt hat Just – Evotec Biologics in einem weiteren Vertrag mit dem DOD einen Auftrag zur Herstellung monoklonaler Antikörper zur Behandlung und Prävention von COVID-19 erhalten. Darüber hinaus sichert sich das DOD weitere Herstellungskapazitäten über einen Zeitraum von sieben Jahren in der J.POD®-Produktionsanlage, die demnächst in Redmond, Washington, USA fertiggestellt wird

Unsere wissenschaftlichen Teams sind in einem engen Austausch mit unseren Partnern und liefern projektspezifische Informationen in Echtzeit. Wir werden Sie selbstverständlich umgehend darüber informieren, wenn sich die Situation erheblich verändern sollte – für den Moment sind wir jedoch froh, dass unsere Geschäftstätigkeit in allen operativen Bereichen auch in dieser Situation aufrechterhalten werden kann.

 

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