Pharma Partnerschaften

 

Evotec entwickelt Lösungen, die sich an Bereiche mit dem größten und dringlichsten medizinischen Bedarf weltweit richten. Mit EVT Innovate verfolgt das Unternehmen die vielversprechendsten wissenschaftlichen Ansätze, um in diesen Bereichen etwas zu bewegen und neuartige Lösungsvorschläge voranzutreiben. In ihren Forschungsinitiativen entwickelt Evotec bestimmte präklinische Projekte zu frühen Startpunkten für Wirkstoffforschungsallianzen. Dabei strebt Evotec an, diese proprietären Ansätze mit pharmazeutischen Unternehmen gegen Abschlagszahlungen, laufende Forschungszahlungen sowie Meilensteine und Umsatzbeteiligungen zu verpartnern. Mithilfe dieser Strategie baut Evotec eine Wirkstoffpipeline auf, ohne das große finanzielle Risiko, das normalerweise mit solchen Projekten verbunden ist, allein zu tragen.

Anti-Infektiva

Bayer - Haplogen/ TargetPicV

Im November 2012 sind Evotec und Haplogen GmbH eine Kooperationsvereinbarung zur Erforschung und Entwicklung niedermolekularer Wirkstoffe gegen virale Infektionskrankheiten eingegangen. Im Rahmen der Vereinbarung werden Evotec und Haplogen gemeinsam Wirkstoffe gegen ein menschliches Protein entwickeln, das es krankheitserregenden Viren ermöglicht, ihre Wirtszellen zu infizieren. Dieses Protein wurde durch Haplogens leistungsfähige proprietäre Technologie entdeckt, mit der Wirtsfaktoren für infektiöse menschliche Krankheitserreger identifiziert werden. Evotec wird Haplogens Leitsubstanzen weiterentwickeln und ihre Wirkstoffforschungsplattform einsetzen, um weitere niedermolekulare Inhibitoren zu entdecken. Einzelheiten der Kooperation wurden nicht bekannt gegeben.

Im August 2018 ging Haplogen eine mehrjährige Wirkstoffforschungs- und -entwicklungskooperation mit Bayer ein, um neue Wirkstoffkandidaten im Bereich Lungenerkrankungen, wie z. B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung („COPD“), zu identifizieren. Evotecs und Haplogens auf Zielstrukturen basierter Ansatz wird im Rahmen der Zusammenarbeit von Haplogen mit Bayer erweitert.

Als Teil dieser Zusammenarbeit erhält Bayer eine exklusive Lizenz an weltweiten Rechten für alle Programme, die gemeinsam von Haplogen und Evotec entwickelt wurden. Evotec erhält eine nicht genannte Vorabzahlung und hat Anspruch auf potenzielle Meilensteinzahlungen sowie Umsatzbeteiligungen von Haplogen.

Dermatologie

Almirall

Im September 2018 gaben Evotec und Almirall den Beginn einer Forschungsallianz mit Almirall bekannt. Im Rahmen der Kooperation sollen neuartige Therapeutika basierend auf einem neuen Ansatz zur Unterbrechung von Zellsignalen entwickelt werden. Ziel ist es, hochwirksame und langanhaltende Behandlungsmöglichkeiten für stark beeinträchtigende Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder atopische Dermatitis auf den Markt zu bringen. Die Zusammenarbeit vereint Evotecs hochmoderne frühphasige und präklinische Entwicklungsplattformen mit Almiralls führender Expertise im Bereich der Hautkrankheiten.

Im Rahmen der Vereinbarung erhält Evotec Forschungszahlungen und hat Anspruch auf frühphasige, präklinische, klinische und kommerzielle Meilensteinzahlungen sowie gestaffelte Umsatzbeteiligungen.

Diabetes und diabetische Komplikationen

Sanofi/ TargetBCD

Im August 2015 sind Evotec und Sanofi eine strategische Kooperation im Bereich Diabetes eingegangen. Die Kooperation zielt darauf ab, eine Therapie zum Ersatz von Betazellen zu entwickeln, die aus menschlichen Stammzellen gewonnen werden. Darüber hinaus werden Sanofi und Evotec humane Betazellen auch für Hochdurchsatzscreenings verwenden, um niedermolekulare Substanzen und Biologika zu identifizieren, die auf Betazellen positiv einwirken.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden beide Unternehmen erhebliche Beiträge in Bezug auf Expertise, Plattformen und Ressourcen einbringen. Diese Kooperation erweitert und ergänzt Sanofis umfangreiches Diabetes-Portfolio und wird Evotecs metabolische und stammzellenbasierte Wirkstoffforschungsprogramme beflügeln.
Die Vereinbarung zwischen Evotec und Sanofi sieht eine Initialzahlung in Höhe von 3 Mio. EUR, präklinische, klinische, regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen von potenziell über 300 Mio. EUR sowie signifikante Umsatzbeteiligungen und Forschungszahlungen vor.

Im April 2017 wurde ein wichtiger Meilenstein in dieser Allianz erreicht, durch den Nachweis des präklinischen "Proof of Concept" wurden Umsatzerlöse in Höhe von 3 Mio. EUR an Evotec ausgelöst.

Im Juni 2018 wurde ein zweiter Meilenstein im Bereich Betazell-Therapie erreicht, dieser löste eine Zahlung in Höhe von 3 Mio. € an Evotec aus. Evotec hat dabei einen möglichen Prozess für die skalierbare Herstellung von Betazellen aus humanen induzierten pluripotenten Stammzellen („iPSCs“) etabliert, und die Eignung des verkapselten Zell-Produkts für in vivo-Funktion in Diabetes-Modellen nachgewiesen.

Bayer/ CureNephron

Im September 2016 gab Evotec eine fünfjährige Multi-Target-Allianz mit Bayer bekannt. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen mehrere klinische Kandidaten für die Behandlung von Nierenerkrankungen, wie etwa chronische Nierenerkrankungen bei Patienten mit Diabetes, entwickelt werden. Beide Partner werden neuartige Zielmoleküle und umfangreiche, modernste Technologieplattformen in die Allianz einbringen und gleichermaßen für die präklinische Entwicklung potenzieller klinischer Kandidaten verantwortlich sein.

Im Rahmen der Vereinbarung erhält Bayer exklusiven Zugang zu ausgewählten Wirkstoffstrukturen sowie zu Evotecs CureNephron-Pipeline. Die Verantwortung für eine anschließende Entwicklung und Vermarktung geeigneter Kandidaten wird allein bei Bayer liegen. Die Zahlungen an Evotec, bestehend aus Forschungszahlungen und einer nicht bekannt gegebenen Lizenzgebühr, werden im Verlauf der Partnerschaft mindestens 14 Mio. € betragen. Darüber hinaus hat Evotec Anspruch auf präklinische, klinische und umsatzabhängige Meilensteinzahlungen von potenziell über 300 Mio. € sowie abgestufte Umsatzbeteiligungen im unteren zweistelligen Prozentbereich auf Umsätze der Produkte, die aus der Zusammenarbeit hervorgehen.

AstraZeneca/ Nierenerkrankungen

Im Oktober 2013 ist Evotec ein Abkommen mit AstraZeneca im Bereich Nierenerkrankungen eingegangen. Die Allianz konzentriert sich zunächst auf die Erforschung von Substanzen und Zielstrukturen mit neuen Mechanismen, die über krankheitsmodifizierendes Potenzial zur Behandlung von chronischen Nierenerkrankungen verfügen.
Im Rahmen dieses Abkommens erhält AstraZeneca Zugang zu einer ausgewählten Serie an Molekülen, die in einem Screening identifiziert wurden, das Bestandteil von Evotecs systematischer Initiative im Bereich Nierenerkrankungen ist. Der Fokus dieses Programms liegt auf der Erforschung eines Schlüsselmechanismus im Bereich der chronischen Nierenerkrankungen. AstraZeneca bringt nun seine industrielle Reichweite sowie seine pharmazeutische Entwicklungsexpertise und Marketingstärke in das Projekt ein.
Die Vereinbarung zwischen Evotec und AstraZeneca löste eine nicht bekannt gegebene Vorabzahlung aus und sieht präklinische, klinische und regulatorische Meilensteine vor. Darüber hinaus hat Evotec Anspruch auf weitere Meilensteine und Umsatzbeteiligungen, die im Falle einer Vermarktung zu zahlen sind. Im Rahmen der Zusammenarbeit erhält Evotec Zahlungen für Forschungsarbeiten, die Evotec in Kooperation mit AstraZeneca durchführen wird. Finanzielle Details wurden nicht bekanntgegeben.

Entzündungen und Immunologie

Pfizer/ Fibrose

Im September 2015 gab Evotec die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit Pfizer Inc. über eine auf vier Jahre angelegte Zusammenarbeit im Bereich Organfibrose bekannt.
Im Rahmen dieser Lizenz- und Kooperationsvereinbarung werden Wissenschaftler von Evotec und Pfizer neue Mechanismen für zielgerichtete antifibrotische Therapien im Bereich Multiorganfibrose erforschen. Evotec wird ihre umfangreiche Forschungsplattform einsetzen, während Pfizer die industrielle Wirkstoffentwicklung sowie die Vermarktung von Produkten übernimmt.
Im Rahmen der Kooperation sind eine Abschlagszahlung sowie potenzielle Meilensteinzahlungen vereinbart, die von bestimmten Entwicklungs- und kommerziellen Etappenzielen abhängen.

Second Genome/ TargetMB

Im März 2015 gab Evotec eine Forschungskooperation mit Second Genome, Inc. bekannt, die Forschungs- und Entwicklungsbemühungen für die Behandlung von Mikrobiom-vermittelten Erkrankungen durch kleine Moleküle umfasst. Die Zusammenarbeit schließt die Identifizierung und Optimierung neuer Substanzen ein sowie Lizenzvereinbarungen für von Evotec bereits entwickelte Substanzen. Second Genomes einzigartiger Ansatz, die Signalwege von Mikrobiomen zu identifizieren und zu verändern, wird durch den Einsatz von Evotecs integrierter Forschungsplattform erweitert.
Im Rahmen der Kooperation werden beide Partner mithilfe von Evotecs Forschungsplattform, chemischen Substanzbibliotheken und weiteren präklinischen Kompetenzen ausgewählte Mikrobiom-Targets durchtesten, die von Second Genomes Mikrobiom-Forschungsplattform identifiziert wurden. Die Vereinbarung zwischen Evotec und Second Genome löste eine nicht bekannt gegebene Vorabzahlung aus. Darüber hinaus hat Evotec Anspruch auf präklinische, klinische und regulatorische Meilensteine und Umsatzbeteiligungen, die im Falle einer Vermarktung zu zahlen sind.

CONBA Pharmaceutical/ EVT401

Im Mai 2012 vergab Evotec eine Exklusivlizenz für EVT401, ein selektiver, niedermolekularer P2X7 Antagonist, an CONBA Pharmaceutical Co. („CONBA“) in China.
Evotec erhielt eine kleine Vorabzahlung, Entwicklungs- und kommerzielle Meilensteinzahlungen von mehr als 60 Mio. EUR und abgestufte Umsatzbeteiligungen im zweistelligen Prozentbereich. Mit dieser Vereinbarung erhielt CONBA die exklusiven Rechte, die Substanz für entzündliche Krankheiten beim Menschen im chinesischen Markt zu entwickeln und zu kommerzialisieren. Evotec behält die Rechte an chronisch-obstruktiven Lungenkrankheiten („COPD“), ophthalmologischen Indikationen sowie Endometriose und hat das Recht, alle von CONBA erhobenen klinischen Daten zur weiteren Entwicklung von EVT401 in anderen Märkten und Indikationen zu nutzen.
P2X7 Rezeptor Antagonisten bieten einen neuen Ansatz zur Behandlung von Entzündungskrankheiten. Evotec hat eine erste Phase-I-Studie mit EVT401 bereits im Jahr 2010 abgeschlossen. CONBA wird weiterführende klinische Studien mit EVT401 in China im Bereich der Entzündungskrankheiten initiieren. Im Juli 2013 erhielt CONBA „grünes Licht“ von der chinesischen Behörde für die Weiterführung der klinischen Studien mit EVT401.

Neurologie

Celgene/ Neurodegenerative Krankheiten

Im Dezember 2016 gab Evotec den Beginn einer strategischen Wirkstoffforschungs- und -entwicklungs-kooperation mit Celgene Corporation bekannt. Ziel dieser Kooperation ist die Entwicklung krankheitsmodifizierender Therapeutika für eine Vielzahl neurodegenerativer Erkrankungen. Insbesondere fokussieren sich die Forschungen zunächst auf Amyotrophe Lateralsklerose ("ALS"), die Alzheimer'sche Erkrankung, Parkinson sowie weitere neurodegenerative Erkrankungen.
Evotecs industrialisierte iPSC-Infrastruktur stellt eine der größten und hochentwickelten iPSC-Plattformen in der Branche dar. Die iPSC-Plattform wurde in den vergangenen fünf Jahren mit dem Ziel aufgebaut, das Wirkstoffscreening basierend auf iPS-Zellen hinsichtlich Durchsatz, Reproduzierbarkeit und Belastbarkeit zu industrialisieren, um den höchsten Branchenstandards gerecht zu werden. Die Bemühungen wurden durch eine Forschungs- und Lizenzvereinbarung mit der Harvard University, sowie führenden Wissenschaftlern des Harvard Stem Cell Institutes ermöglicht. Insbesondere die Kooperation CureMotorNeuron, die im Jahr 2013 mit den Laboren von Prof. Kevin Eggan, PhD, und Prof. Lee Rubin, PhD, eingegangen wurde, hat wertvolle Beiträge zur Plattform geleistet. Darüber hinaus hat Evotecs seit mehr als 10 Jahren bestehende Kooperation mit der CHDI Foundation im Bereich Huntington-Krankheit zum Aufbau dieser Plattform beigetragen.
Im Rahmen der Vereinbarung erhielt Evotec eine Vorabzahlung in Höhe von 45 Mio. $. Celgene hält exklusive Optionen zur Einlizenzierung der weltweiten Rechte auf Evotecs Programme, die auf Basis der Substanzbibliothek des Unternehmens entwickelt werden. Darüber hinaus hat Evotec Anspruch auf Meilensteinzahlungen von bis zu 250 Mio. $ sowie Umsatzbeteiligungen im unteren zweistelligen Prozentbereich aus den jeweiligen einlizenzierten Programmen. Im Rahmen der Zusammenarbeit kann Celgene zudem Substanzen aus seiner proprietären CELMoD®-Bibliothek auf Evotecs iPSC-Plattform screenen, um deren Potenzial für neurodegenerative Erkrankungen zu testen. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf fünf Jahre angelegt.

Im Oktober 2017 gab Evotec das Erreichen des ersten Meilensteins in dieser strategischen Allianz bekannt, der Umsatzerlöse in Höhe von 5 Mio. $ an Evotec auslöste. Dieser Meilenstein wurde durch den erfolgreichen Abschluss des ersten Screening-Programms durch Nutzung von Evotecs iPSC (induzierte pluripotente Stammzellen)-basierter Screening-Plattform erreicht.

Im Mai 2018 gab Evotec bekannt, dass Celgene entschieden hat, die Partnerschaft um zusätzliche Zelllinien zu erweitern. Evotec erhält für diesen Zugriff auf weitere Zelllinien eine Zahlung in Höhe von 6 Mio. $.

Im Oktober 2018 teilte Evotec mit, dass Celgenes Entscheidung der Partnerschaft weitere Zelllinien hinzuzufügen eine erneute Zahlung in Höhe von 6 Mio. $ ausgelöst hat.

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JingXin/ EVT201

Im Oktober 2010 gaben Evotec AG und Zhejiang JingXin Pharmaceutical Co., Ltd („JingXin“) die Unterzeichnung einer Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung für EVT201, eines neuartigen Wirkstoffs zur Behandlung von Schlafstörungen bekannt. JingXin erhält die exklusiven Rechte, den Wirkstoffkandidaten in China zu entwickeln und zu vermarkten. Evotec erhält im Gegenzug eine geringfügige Vorabzahlung zusammen mit kommerziellen Meilensteinen und signifikanten Umsatzbeteiligungen.
Im April 2013 erhielt JingXin vom Chinese Center of Drug Evaluation („CDE“) die Zulassung für den Start klinischer Studien mit EVT201 und führt derzeit eine planmäßig eine Phase II Studie durch. Evotec hat vor Auslizenzierung zwei Phase-II-Studien, die Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile ergaben, abgeschlossen. JingXin wird alle Entwicklungskosten tragen und Evotec erhält das Recht, die von JingXin entwickelten klinischen Ergebnisse zur potenziellen Weiterentwicklung von EVT201 in anderen Ländern zu nutzen.

 

Onkologie

Celgene/ Solide Tumore

Im Mai 2018 gab Evotec AG den Beginn einer langfristigen strategischen Wirkstoffforschungs- und -entwicklungspartnerschaft zwischen Evotec und Celgene Corporation („Celgene“) zur Identifizierung neuer Therapeutika im Bereich Onkologie bekannt. 
Evotec verfügt über eine der umfangreichsten und innovativsten präklinischen Forschungs- und Entwicklungsplattformen der Branche. Dazu zählt insbesondere auch unsere führende Plattform für phänotypisches Screening mit einzigartigen Substanzbibliotheken sowie dazugehörige Dekonvolution von Zielstrukturen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sollen diese Ressourcen zunächst mit einem Fokus auf solide Tumore eingesetzt werden. 
Celgene erhält exklusive Rechte zur Einlizenzierung der weltweiten Rechte an allen im Rahmen der Partnerschaft entwickelten Programmen. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Evotec eine Vorabzahlung in Höhe von 65 Mio. $ und hat Anspruch auf potenzielle signifikante Meilensteinzahlungen sowie gestaffelte Umsatzbeteiligungen an jedem lizenzierten Projekt.

Apeiron-Sanofi/ TargetImmuniT

Im Januar 2013 vereinbarten Evotec und Apeiron eine Forschungszusammenarbeit zur Entwicklung immunmodulatorischer Leitsubstanzen für die Behandlung von Krebs. Apeiron wird ihre Expertise im Bereich in vitro und in vivo Pharmakologie in die Zusammenarbeit einbringen während Evotec für die Bereiche Medizinalchemie und chemische Proteomik verantwortlich sein wird. Die Zusammenarbeit resultiert aus einem erfolgreichen Ergebnis eines phänotypischen Hochdurchsatzscreenings, das Evotec zuvor im Auftrag von Apeiron durchgeführt hatte.
Im August 2015 gaben Evotec und Apeiron eine strategische Kooperation mit Sanofi zur Entwicklung neuartiger, auf niedermolekularen Substanzen basierenden Krebsimmuntherapien bekannt. Die Kooperation beinhaltet umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die darauf abzielen, neuartige Ansätze zur Behandlung von soliden und hämatopoetischen Tumoren durch die Steigerung der Antitumorwirkung menschlicher Lymphozyten zu verfolgen. Basierend auf Evotecs technologischer Expertise und Apeiron Biologics' umfangreichen Kenntnissen immunologischer Wirkprinzipien konzentriert sich die Kooperation auf die Identifizierung neuartiger niedermolekularer Substanzen und ihrer Zielmoleküle für immun-onkologische Therapien der nächsten Generation. Es wird erwartet, dass dieser Ansatz das derzeitige therapeutische Spektrum von Checkpoint-Inhibitoren deutlich erweitern wird.
Im Rahmen der Kooperation sind erhebliche Forschungszahlungen innerhalb der nächsten zwei Jahre für Evotec und Apeiron Biologics vereinbart; darüber hinaus sind im Erfolgsfall präklinische, klinische, regulatorische und kommerzielle Meilensteinzahlungen von über 200 Mio. EUR sowie Umsatzbeteiligungen im Falle einer Vermarktung vorgesehen.

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