BRIDGES

BRIDGE - Ein neues Paradigma zur Überführung früher akademischer Ansätze in einen Pharmakontext

  • Wir verfolgen ein neuartiges Inkubations-Projekt zur Beschleunigung von Forschung und früher Entwicklung
  • Wir setzen die technologische Validierung neuartiger therapeutischer Ansätze ins Zentrum unserer Value Proposition
  • Wir entwickeln ein integriertes Rahmenwerk von der akademischen Forschungsidee bis zum klinischen Wirksamkeitsnachweis (Proof of Concept), das alle wichtigen Partner involviert
  • Wir definieren eine neue Formel für eine zügige frühe Wirkstoffforschung und -entwicklung
  • BRIDGE (Biomedical Research, Innovation & Development Generation Efficiency) ist ein integriertes Konzept aus Fonds und Awards, um herausragende akademische Wissenschaft mit Pharma und Biotech zu vernetzen

LAB591

Im Mai 2018 gab Evotec die Gründung der akademischen BRIDGE LAB591 mit den Partnern Arix Bioscience plc („Arix“) und dem Fred Hutchinson Cancer Research Center („Fred Hutch“) bekannt. Das Ziel von LAB591 ist es, die wissenschaftliche Forschung bei Fred Hutch voranzutreiben, um auf ihren Entdeckungen aufbauend neue Unternehmen auszugründen, die sich auf die Entwicklung von Wirkstoffen gegen Krebs und Infektionskrankheiten spezialisieren. 

Evotec, Arix und Fred Hutch wählen gemeinsam vielversprechende LAB591- Forschungsprojekte aus den Laboren von Fred Hutch aus. Nach Ausarbeitung eines Forschungsplans zur Validierung führt Evotec in Zusammenarbeit mit Fred Hutch weitere Forschungsarbeiten durch, die von Arix finanziert werden. Im Anschluss daran haben Evotec und Arix in Abhängigkeit der Forschungsergebnisse die exklusive Option, neue Unternehmen auszugründen.

Lab150

Im September 2017 gaben Evotec und MaRS Innovation ("MI") den Beginn von "LAB150" bekannt. Diese transformative Partnerschaft mit MI in Toronto ermöglicht kanadischen akademischen Institutionen und Universitätskliniken den Zugang zu Evotecs führender Infrastruktur und Forschungsexpertise und kombiniert diese mit innovativen Wirkstoffforschungsprojekten, die aus den 15 Mitgliedsinstitutionen von MI hervorgehen.

Das bisherige bestehende Hemmnis, vielversprechende medizinische Forschung in die Klinik und auf den Markt in Kanada und weltweit zu bringen, ist insbesondere auf den Mangel an Finanzierungsmitteln, spezialisierter Infrastruktur und benötigter Wirkstoffforschungsexpertise, um krankheitsbezogene, biologische Ansätze in fokussierte Wirkstoffforschungsprogramme zu überführen, zurückzuführen. LAB150 begegnet eben dieser Herausforderung. Ziel dieser neuen Partnerschaft ist es, die Dauer von Wirkstoffforschungsprojekten deutlich zu verkürzen und zukunftsfähige Start-Up-Unternehmen mit hohem Erfolgspotenzial zu etablieren.
MI wird Projekte identifizieren und technische Aspekte aus wissenschaftlichen Konzepten entwickeln sowie Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen derselben durchführen, die auf first-in-class und krankheitsbezogene, neuartige biologische Ansätze fokussiert sind. Evotec wird ihre Infrastruktur und präklinische Forschungsexpertise einsetzen, um neue Entdeckungen in potenzielle Medikamente zu überführen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Lab150.

Lab282

Im November 2016 gab Evotec den Beginn einer neuen strategischen Partnerschaft mit der University of Oxford, Oxford University Innovation Ltd (OUI; einem Unternehmen der Universität zur Forschungskommerzialisierung) und Oxford Sciences Innovation (OSI; weltgrößte, auf geistiges Eigentum spezialisierte Investmentgesellschaft, die auf eine Universität fokussiert ist) bekannt. Ziel dieser Partnerschaft ist die beschleunigte Umsetzung von Ergebnissen der biomedizinischen Grundlagenforschung der Oxford University in neue Therapeutika. Die Projekte, die ausschließlich von Forschern der Oxford University stammen und nicht auf bestimmte therapeutische Indikationen oder Modalitäten begrenzt sind, werden von OUI vorgeschlagen und von einem Wirkstoffforschungsexperten unterstützt, der von Evotec an die LAB282-Initiative entsandt und in die Universität integriert wird.

Die LAB282-Partnerschaft wird von einem von OSI verwalteten Fonds von 13 Mio. ₤ (über 14 Mio. EUR) über einen ersten Zeitraum von drei Jahren finanziert, um die Entwicklung neuer Medikamente bis zur Phase der präklinischen Wirksamkeit zu beschleunigen und neue Spin-Out-Unternehmen zu gründen. Die Entwicklung neuer Behandlungs- und Heilungsmethoden für schwerwiegende Erkrankungen soll darauf ausgerichtet sein, den Patienten ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen und somit auch Belastungen für die weltweiten Gesundheitssysteme zu reduzieren.
Evotec wird ihre Wirkstoffforschungsexpertise und -plattformen exklusiv für die Auswahl und die weitere Entwicklung von Projekten einsetzen. Evotec und Oxford University samt ihrer Wissenschaftler haben Anrecht darauf, Anteile an neuen LAB282-Spin-Out-Unternehmen zu erhalten. Darüber hinaus erhalten sowohl Evotec als auch OSI das Recht, an zukünftigen Seed-Finanzierungsrunden zu partizipieren.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Lab282

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